Impulse

Impulse, die bewegen wird es rund um das Bühnenprogramm an allen Festivaltagen geben. Unsere Kurzvorträge, Referate und Vorträge werden wir euch, genau so, wie seminaristische Arbeitsmöglichkeiten und spirituelle Erfahrungsräume fortlaufend hier vorstellen.

Wir freuen uns besonders, dass Frau Dr. Michaela Glöckler dazu nach Hamborn zurückkehren wird und sich mit uns zusammen mit Fragen und Herausforderungen der nächsten 100 Jahre Waldorfpädagogik befassen wird.

Henning Kullak-Ublick wird in diesem Sinne den Waldorf-100 Film vorstellen und zudem einen Impuls zu seinem Buch „Jedes Kind ein Könner“ geben.

Wer Waldorf und Anthroposophie bewegen möchte, wird in Claus-Peter Röh und Wolfgang Held bereichernde und bekannte Gesprächspartner finden. Die gesellschaftspolitische Dimension der Waldorfbewegung vertreten Gerald Häfner und Dr. Oliver Schmidtke. Alle Impulse und Vorträge werden wir fortlaufend einzeln darstellen und euch mit frischen und belebenden Kommunikationsformen überraschen:

Impuls 1

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie oder realistische Zukunft?

Dr. Oliver Schmidtke

Schon seit einiger Zeit wird das bedingungslose Grundeinkommen als eine neue Vision für eine gerechte Gesellschaft diskutiert. Wir wollen uns in der Arbeitsgruppe mit den Ursprüngen des Konzeptes beschäftigen, diskutieren, welche verschiedenen Vorschläge es gibt und gemeinsam überlegen, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Vorschläge bieten. Woher kommt die Idee eines BGE? Welche unterschiedlichen Versionen wurden entwickelt? Auch sollen bislang durchgeführte Umsetzungsversuche diskutiert werden. Worin sind sie gescheitert? Inwiefern waren sie erfolgreich? Wie unterscheiden sich diese Umsetzungsversuche von heutigen Konzepten? Darüber hinaus soll diskutiert werden, auf welche gegenwärtigen (Armut, prekäre Beschäftigung, Hartz IV) und zukünftigen (z.B. Digitalisierung) gesellschaftlichen Probleme ein BGE eine Antwort sein könnte. Ist die Konzeption des BGE grundsätzlich utopisch oder gerade realistisch, weil seine Einführung früher oder später unausweichlich sein wird?